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KEIN PLATZ FÜR
IDIOTEN
von Felix Mitterer
Regie Günther Götsch
Ensemble Andy Geier, Irmi Pedoth, Alfred Pötz, Dolores Mair, Ivo F. Egger, Olav
                Lutz, Paul P. Gasser, Marika Kaserer, Markus Moser, Anfred Menghin

Die Möllinger- Bauern hassen ihren Sohn Sebastian, weil er behindert ist. Der alte Plattl- Hans nimmt den Jungen zu sich. Eines Abends, als er und Sebastian im Dorfgasthaus essen, regt sich Adi, einer der anderen Gäste, über die beiden auf. Obwohl seine beiden Freunde, einer davon ist Gendarm, ihn beruhigen wollen, hört er nicht auf zu sticheln. Er fragt sogar ein deutsches Touristenehepaar, ob der Alte und sein Schützling sie stören würden. Kurz darauf betritt der Bürgermeister, dem das Gasthaus gehört, den Raum. Adi erzählt ihm, Plattl-Hans und Sebastian, würden dem örtlichen Fremdenverkehr schaden und alle Gäste hinausekeln. Der Wirt ist tatsächlich besorgt, da bald eine neue Liftanlage eröffnet wird und er sich mehr Gäste erhofft. Er bittet den Alten, nicht mehr mit Sebastian in sein Wirtshaus zu kommen. Ein paar Monate später, es ist mittlerweile Advent, feiern Plattl- Hans und sein Junge, Sebastians siebzehnten Geburtstag. Der alte Mann hat sogar bei einem Radiosender angerufen, damit im Wunschkonzert ein Lied für Sebastian gespielt wird. Gerade als Sebastians Lied gespielt wird, kommt einer der beiden Männer aus dem Gasthaus in die Wohnung. Er erzählt, dass Sebastian einem Mädchen beim Baden zugesehen hätte und die Dorfbewohner ihn nun in eine Anstalt bringen wollen. Sogar die Eltern des Buben hätten schon zugestimmt! Plattl- Hans macht sich Vorwürfe, da er den Jungen aufklären hätte sollen. Plötzlich betritt der Gendarm das Zimmer, um Sebastian abzuholen. Als sich der Junge dagegen wehrt, ruft der Gendarm zwei Wärter zu Hilfe. Zu dritt führen sie Sebastian schließlich ab.