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HOFFER von Peter Huber
Regie Reinhard Auer
Ensemble Klaus Peter-Bülz

Hoffer, oder welchen Schaden das Sich-Verteidigen gegen einen äußeren Feind im Inneren anrichten kann. Vielleicht wäre es manchmal besser, den Feind ins Land zu lassen oder, im Fall Hoffers, die Eindringlinge ins Haus, als sich bis zur psychischen und physischen Entmenschlichung dagegen zur Wehr zu setzen. Die Freiheit, von ihnen nach außen betrachtet, durch die Gitterstäbe hindurch, wie in Rilkes Gedicht "Der Panther": Sein Blick ist vom Vorübergehn der Stäbe/so müd geworden, dass er nichts mehr hält./Ihm ist, als ob es tausend Stäbe gäbe/und hinter tausend Stäben keine Welt. Hoffer ist kein Held. Hoffer hat Angst vor dem Feind, den er zu kennen glaubt, und gegen den er sich mit allen Mitteln zur Wehr setzen will.